Fitfood aus mediterraner Küche

Fitfood aus mediterraner Küche

Der Beachbody will ja schließlich nicht länger auf sich warten lassen. Fisch als wichtiger Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung: Was macht Fisch so gesund, welche Nährstoffe liefert er dir und deinem Körper? Und wie er dir überhaupt beim Abnehmen hilft, zeig ich dir mit einem leckeren Rezept zum Nachkochen.

Eiweiße sind wichtig für den Muskelaufbau, schützen vor Muskelabbau und sind reichlich in Fisch vorhanden – eine der wichtigsten und hochwertigsten Proteinquellen für unseren Körper. Doch Proteine können noch mehr: Sie stimulieren zum einen Sättigungsareale im zentralen Nervensystem und lassen zum anderen den Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr nicht ansteigen. Diese Kombination hält uns besonders lange satt. Mit eiweißreicher Kost hat man außerdem den Vorteil den Stoffwechsel stärker anzukurbeln als wir es mit Kohlenhydraten oder Fetten können. Denn der Körper muss erst Energie verbrennen, um Nahrungseiweiße zu verdauen und zu verstoffwechseln. Absoluter Fatburn Effekt!

Ein weiterer Bestandteil von Fisch sind Omega 3 – mehrfach ungesättigte und essenzielle, d.h. lebensnotwendige – Fettsäuren, die vom Körper selber nicht gebildet werden können. Diese sind gut für unser Herz, Gehirn und Immunsystem. Für uns Sportler und diejenigen, die es werden wollen, haben Omega 3 Fettsäuren noch eine besonders wichtige entzündungshemmende Eigenschaft. Die beim intensiven Training entstehenden Mikroverletzungen der Muskeln und die dadurch entstehenden Entzündungsreaktionen im Körper werden gelindert.

Außerdem: Vitamine D und B sind in vielen anderen Lebensmitteln nur in geringen Maße vorhanden. Fisch hingehen ist reichlich damit gesegnet. Auch hier ist eine regelmäßige Zufuhr durch die Nahrung unabdingbar!

Jod, ein essenzielles Spurenelement, taucht nur selten in unserer täglichen Nahrung in geeigneter Menge auf. Um den Bedarf zu decken, empfiehlt sich der Verzehr von Fisch. Jod ist für die Bildung der Schilddrüse verantwortlich, beugt Erkrankungen dieser vor und hilft auch in der Steuerung zahlreicher Stoffwechselvorgänge und Energiestoffwechsel. Außerdem trägt es zur Entwicklung des Gehirns und Nervensystems bei.

Um alles abzudecken eignet sich ein Mix aus fettreichen und -armen, Süß- und Salzwasserfischen. Am besten frisch aus der Region oder, wenn der Fisch einer längeren Reise bis zu unserem Teller ausgesetzt ist, tiefgefroren. Ausgewogenheit ist der Schlüssel!

Nun geht’s ans Kochen! Für das Rotbarschfielt mit Grillgemüse braucht ihr:

  • Rotbarschfilet – 250g für zwei Portionen.
  • Paprika rot und gelb (schön bunt, denn das Auge isst ja schließlich mit).
  • Aubergine.
  • Getrocknete Tomaten ohne Öl.
  • Schwarze Oliven.
  • Olivenöl.
  • Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer und Zitrone zum Würzen und verfeinern.
  • Für einen extra Kick Frische empfehle ich Minze.

Während die getrockneten Tomaten mit heißen Wasser bedeckt einweichen, wird das Gemüse schonmal gewaschen und geschnitten. Kräuter und Gemüse werden auf Olivenöl angebraten. Achtet auf den Salzgehalt der Oliven und der getrockneten Tomaten – eventuell ist ein Nachsalzen nicht mehr notwendig. Der Fisch wird von beiden Seiten sanft 3 – 4 Minuten gegart.

Kleiner Tipp: nach dem Säubern und trocken Tupfen mit Zitrone säuern, gesalzen wird erst kurz vor dem Garen.

Mit Zitrone schmeckt der Fisch übrigens nicht nur spritziger und frischer, das Vitamin C erhöht auch die Aufnahme des Eisens im Fisch.

Eine Portion Rotbarsch mit mediterranem Grillgemüse (500g) liefert ca. 400kcal, 33g Eiweiß (33 E%), 22g Fett (50 E%), 16g Kohlenhydrate (17 E%). Energiedichte: 81kcal pro 100g.

Lecker, leicht und Urlaubsfeeling gibt’s obendrauf noch dazu!

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Das Rezept habe ich aus dem Buch So isst Frau ihr Fett weg, in dem ihr noch weitere tolle Rezepte findet.

Nächste Woche:

Wundervolle sonnige Tage hatten wir hier in Köln – das hat nach einem Outdoor Workout gerufen! Ich war mit der Muskelmanufaktur unterwegs – einem bezaubernden Personal Trainer Team aus Würselen. Nach der schweißtreibenden Laufrunde stand working for booty gains im Fokus! Die besten Übungen für einen knackigen Po und wie ihr sie ganz leicht in eure morgendliche Laufrunde einbauen könnt zeige ich euch in meinem nächsten Eintrag.

Mehr Trends, Tipps und Ideen von mir findet ihr auf Instagram @karrys.art.of.fitness.
– schaut vorbei! Freue mich auf euch

Eure Karina

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