Fitnessmythen aufgedeckt Teil 1

Fitnessmythen aufgedeckt

Hier werden Fitnessmythen aufgedeckt!

Ich nenne euch 10 Irrtümer und Mythen des Fitnesstrainings und gebe euch Tipps, wie ihr Fehler vermeiden und besser werden könnt!

1. Sixpack = Crunches, Crunches, Crunches

Nein.

Mit 1000 Crunches am Tag trainiert man seine Muskelausdauer. Wer ein Sixpack haben möchte, sollte auf Hypertrophie also Muskelaufbau setzen und im Anschluss seinen Körperfettanteil reduzieren, um dieses sichtbar zu machen. Um Muskeln aufzubauen müssen ihnen Wachstumsreize gesetzt werden, die durch Workout mit Gewichten und Bodyweight mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad erreicht werden.

Dazu ausführlicher meine Tipps zum Sixpacktraining:

Mit Karina zum Sixpack Teil 1

Mit Karina zum Sixpack Teil 2

Foto: https://rkphotographie.jimdo.com/

2. Knackiger Po = Kniebeuge, Kniebeuge, Kniebeuge

Nein.

Die Grundübung Kniebeuge ist die Königsdisziplin schlechthin! Im Trainingsplan nicht wegzudenken. Um gezielt einen knackigen Po aufzubauen gehört ein bisschen mehr dazu als nur squaten. Der Po Muskel besteht aus 3 Teilen, die man alle in seinem Training für einen formschönen Po mit verschiedenen Übungen beanspruchen sollte.

Übungen dazu in meinem Beachbody Po Workout:

Das Beachbody Po Workout

3. Schokoriegel/ Proteinriegel vor und nach dem Training sind die besten Snacks

Nein.

Schokoriegel stecken voller Fette, die in der optimalen Ernährung vor und nach dem Training in dieser Menge nichts zu suchen haben. Proteinriegel gibt es auch in fettarmen Varianten, diese enthalten aber sehr viele Ballaststoffe, die an einem anderen Tageszeitpunkt deutlich sinnvoller einzusetzen sind. Ein Blick aufs Etikett lohnt sich. Direkt vor dem Training ist feste Nahrung außerdem nur bedingt zu empfehlen, da diese schwerer zu verdauen ist als die flüssige Variante.

Die richtige Ernährung vor und nach dem Training:

Pre- und Postworkout Ernährung

 

4. Fett wird zu Muskeln umwandeln

Nein.

Muskeln und Fett sind zwei unterschiedliche Gewebearten und Muskelaufbau und Fettabbau zwei voneinander getrennte physiologische Prozesse.

Bei Anfängern im Kraftsport ist es durchaus möglich, Muskeln aufzubauen, während man durch das Workout das Fett schmelzen lässt. Bei fortgeschrittenen Sportlern wird dieser Prozess immer schwieriger. Der effizienteste Weg ist es, sich erst dem einen Vorgang und dann dem nächsten zu widmen. Dies geschieht in Form von einem Kalorienüberschuss zum Muskelaufbau bzw Kaloriendefizit zur Muskeldeifinition und Fettreduktion.

 

5. Aufwärmen und Cool Down nur bei Cardio Training notwendig

Nein.

Auch beim Kraftsport sollte beides fester Bestandteil der Trainingsroutine sein. So beugt man nicht nur Verletzungen vor, sondern stellt auch eine optimale Regeneration für den Körper sicher und fördert das Muskelwachstum.

Wie ihr das Ganze ausführt findet ihr in meinem Blogeintrag zum Faszien-Postworkout

Postworkout Faszientraining

 

6. Gutes Training dauert 2 Stunden

Nein.

Viel hilft viel gilt hier absolut nicht. Auf die Qualität, Intensität und Effizienz des Workouts kommt es an. Dass der Körper erst nach 30 Minuten anfängt Fett zu verbrennen stimmt genauso wenig. Für alle die es mal etwas eilig haben: besser kurz Trainieren als gar nicht!

 

7. Frauen sollten anders Krafttraining ausführen als Männer

Nein.

Um Muskeln aufzubauen und an Kraft zu gewinnen, gibt es für Frauen diesselben Regeln, Empfehlungen und Tipps zu beachten wie bei Männern.  den Wunsch bestimmte Körperpartien auszuprägen  kann sich von Geschlecht zu Geschlecht aber auch von Person zu Person unterscheiden. Als Fitnessanfänger sollte man, bevor es an Isolationsübungen geht und Ausarbeitung bestimmter Muskelgruppen, eine Grundstabilität des Körpers herstellen und ihn gleichmäßig trainieren.

 

8. Ohne Proteinshake nach dem Training geht nichts

Nein.

Ein Shake nach dem Training bestehend aus Proteinpulver und einfachen Kohlenhydraten zB. in Form von dazu gemixten Früchten versorgt den Körper nicht nur mit dem nötigen Zucker, um die Glykosespeicher zu füllen, sondern stellt auch unseren Muskeln genug Proteine zur Verfügung und verhindert den Muskelabbau. Absolute Empfehlung an diejenigen, die noch lange auf ihr erstes richtiges Postworkoutmeal warten müssen. So wird der Körper erstmal grundversorgt und gesättigt.

An alle anderen, die es schaffen 1 – 3 Stunden nach dem Training ihre Mahlzeit zu essen, sollten lediglich darauf achten unmittelbar nach dem Training Zucker zu sich zu nehmen.

Mehr zu dem optimalen Postworkout Meal in meinem Blogeintrag

Pre- und Postworkout Ernährung

9. Magerquark vor dem Schlafengehen schützt deine Muskeln vor Abbau

Nein.

Das im Magerquark enthaltene Kasein ist ein langkettiges Protein. Es gibt die Aminosäuren nach und nach an die Muskeln ab und versorgt diese auf lange Zeit. Gerade in der Schlafphase stellt man damit sicher, die Muskeln mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Ich habe einige Studien und Testreihen durchforstet und keine signifikanten Belege für einen Muskelabbau bei Magerquarkverzicht vor dem Schlafengehen finden können. Viel wichtiger sind die Mahlzeiten vor und nach dem Training, eine gesunde ausgewogene Ernährung und ein fitter Lebensstil!

Eine gesunde Rezeptidee von mir:

Fitfood aus mediterraner Küche

10. Cardio ist Kontraproduktiv für den Muskelaufbau

Nein.

Um Muskeln aufzubauen, brauchst du einen Kalorienüberschuss. Wer viel Cardio betreibt, kann Gefahr laufen zu viele Kalorien zu verbrennen und den Muskeln so seine Nährstoffe zu berauben. Bitte auf eine ausreichende Kalorienzufuhr achten! Der Zeitpunkt des Ausdauertraining sei auch klug gewählt: Cardio Einheiten immer im Anschluss an das Krafttraining – direkt davor nur in Form von einem Warm Up.

Noch mehr Vorteile, die für das Cardio Training sprechen und wie man mit Fitnessworkouts auch im Ausdauersport profitiert findet ihr in meinem Blogeintrag:

Fitness meets Cardio

 

Gibt es noch eine unbeantwortete Frage? Schickt mir alle Ungereimheiten, die euch beschäftigen und ich stelle sie auf den Prüfstand!

Fitnessmythen aufgedeckt Teil 2 Folgt.

 

Nächste Woche:

Ostern steht vor der Tür, die Fastenzeit neigt sich dem Ende zu: Schlemmen ist angesagt! Ja, denn das geht auch ohne Zucker. Ich stelle euch die gängigen Zuckeralternativen vor und ihr sucht das Beste für euch heraus. Ausprobieren könnt ihr euren Favoriten an meinem Rezept: traditionelles russisch-orthodoxen Ostergebäck Paski. Das Osterfest findet bei uns zwar eine Woche später statt, vorenthalten möchte ich euch diese Köstlichkeit aber nicht.

Mehr Trends, Tipps und Ideen von mir findet ihr auf Instagram @karrys.art.of.fitness.
– schaut vorbei! Freue mich auf euch

Eure Karina

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