Guter Schlaf für Muskelwachstum

Guter Schlaf für Muskelwachstum

Jeder kennt es: man wälzt sich hin und her, doch der Weg ins Schlummerland lässt sich einfach nicht finden. Ein- und Durschlafprobleme können mal vorkommen. Bei sonst gesundem Schlaf gibt es meist auch einen Grund, dem man die Verantwortung dafür geben kann. Entspricht es eher der Regel, kann eine Schlafstörung vorliegen. Welche Auswirkungen schlechter Schlaf nicht nur für das allgemeine Wohlbefinden, sondern auch für eure körperliche Fitness hat und wie Guter Schlaf für Muskelwachstum sorgt, erkläre ich euch in meinem heutigen Beitrag.

Die Schlafphasen.

  1. Einschlafphase: REM Schlaf, Traum & Wachphase, zu Beginn der Nacht relativ kurz, verlängert sich zum Morgen hin
  2. Leichter, oberflächlicher Schlaf
  3. Mittlerer Tiefschlaf
  4. Tiefschlaf: Wird im Verlauf der Nacht kürzer

 

Für den Muskelaufbau von größter Bedeutung ist die Tiefschlafphase.

  • Wie wichtig eine ausreichende Regeneration für den Aufbau von Muskeln und das allgemeine Wohlbefinden ist, habe ich bereits geklärt. In dieser Schlafphase wird nicht nur für ausreichende Erholung des Körpers gesorgt, es findet einen Ausschüttung von Hormonen statt, die eure Muskeln sprießen lassen. Die größte Arbeit zur Reparation der durch Training verursachten Mikroverletzungen des Muskelgewebes und somit Aufbau des Muskels übernimmt hier das Wachstumshormon Somatropin.
  • Das Stresshormon Cortisol wirkt als Gegenspieler zu Testosteron und hemmt den Muskelaufbau. Bei zu wenig Tiefschlaf wird es vermehrt produziert. Bei ausreichend Tiefschlaf wiederrum abgebaut – nicht nur auf den Muskelaufbau bezogen erstrebenswert
  • Das Immunsystem regeneriert sich und die Ansteckungsgefahr sink

 

Auch hier gilt, nicht nur die Dauer des Schlafs ist entscheidend, die Qualität ist ebenso wichtig. Wer zwar lange schläft, aber den Zustand des Tiefschlafs nicht erreicht, profitiert nicht von den anabolen Eigenschaften. Nur so funktioniert Guter Schlaf für Muskelwachstum.

Die REM Schlafphase ist besonders für die Entspannung unserer Psyche wichtig. Eindrücke des Tages werden verarbeitet und Erfahrungen gespeichert. Hier findet der Lernprozess statt, welcher für unser Training nicht unbedeutend ist. Bewegungsabläufe und angeeignetes Wissen werden verinnerlicht.

Ein insgesamt zu kurzer oder unruhiger Schlaf führt zu schlechter Konzentration, fehlender Power und Heißhunger. Das Appetit hemmende Hormon Leptin wird gesenkt und das Hunger anregende Hormon Ghrelin ausgeschüttet. Und seien wir mal ehrlich, wer schlemmt schon bei einer Heißhungerattacken das, was dem Körper wirklich guttut?

 

Doch wie erreicht man nun den muskelfördernden Schlaf? Dazu mehr im nächsten Teil!

 

Mehr Trends, Tipps und Ideen – von mir – auch zum Thema Schlafförderung – findet ihr auf Instagram @karrys.art.of.fitness.
– schaut vorbei! Freue mich auf euch

Eure Karina

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