Fitnessküche – Russische Kolachki

Fitnessküche – Russische Kolachki

Für mehr kulturelle Variation in der Plätzchen Schale: Eine traditionelle weihnachtliche Leckerei aus meiner Heimat. Angereiht zwischen süße Knabberei und Gebäck sind die Kolachki leicht und schnell gemacht und überzeugen mit ihrer weichen, nussigen Füllung jede Naschkatze.

Mit ein paar Hacks lassen sich die Zutaten auch ganz einfach in eine zuckerfreie Low Carb Variante aus der Fitnessküche verwandeln. Für jeden geeignet, der seinen Zuckerkonsum und seine Kohlenhydrataufnahme reduzieren möchte – oder einfach mal etwas Neues ausprobieren will!

 

Was wird bei den Fitness-Kolachki ersetzt?

Weizenmehl & Zucker – bestehen aus ‚leeren Kalorien‘.

Bedeutet: Außer schnell verfügbarer Energie werden dem Körper keine wichtigen Nährstoffe geliefert. Mit dem rasanten Anstieg des Blutzuckerspiegels nach dem Verzehr folgt ebenso schnell der Abstieg. Hunger und Heißhungerattacken auf noch mehr Süßkram lassen nicht lange auf sich warten.

Mehlalternativen: Versorgen den Körper über eine längere Zeit mit mehr Energie. Geschickt gewählt wird man nicht nur von mehr Power profitieren, sondern seinen Körper mit wahren Vitalstoffbomben füttern. Inzwischen gibt es unzählige Mehlsorten als Alternative zum Weizen, die sich nicht nur im Geschmack und ihren Backeigenschaften unterscheiden, sondern auch ihrer Zusammensetzung aus Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten.

Bei den Nussmehlen ist zu beachten, dass diese von Natur aus sehr fettreich sind. Das kann sowohl bei der Art der Verwendung als auch der Ernährungsform Vor- und Nachteile haben. Inzwischen gibt es diese auch entölt und stark entölt zu kaufen, der Proteinanteil ist bei diesen Sorten erhöht. Neben dem hohen Anteil an Nähr- und Mineralstoffen, sind Mehle gewonnen aus Nüssen auch für Menschen mit Gluten Unverträglichkeit geeignet verleihen dem Gebäck eine interessante Geschmacksnote.

Im Vergleich zum Weizenmehl haben Vollkornmehle zwar einen ebenso hohen Anteil an Kohlenhydraten, diese bestehen aber ausschließlich aus langkettigen. Sie sind nährstoffreich, versorgen uns gleichmäßig über einen langen Zeitraum mit Energie und halten satt.

Weitere Mehlalternativen im Test in meiner Pancake-Challenge.

Wir nehmen für das Rezept: Eine Mischung aus Kokos- und Buchweizenmehl

Hier noch nicht weit verbreitet, kommen Buchweizen in der russischen Küche als Beilage sehr oft zum Einsatz. Sie sind wahre Vitalstoffbomben und sollten definitiv öfter auf den Tisch kommen! Im Gegensatz zu vielen anderen Mehlalternativen weisen sie zudem sehr ähnliche Backeigenschaften auf wie das Weizenmehl und das Rezept kann problemlos 1:1 damit ersetzt werden.

Um den Anteil an Kohlenhydraten noch etwas zu verringern und den Kolachki eine fruchtige natürliche Süße zu verleihen, nehmen wir etwas Kokosmehl dazu.
Bei der Verwendung darauf achten, dem Rezept mehr Flüssigkeit hinzuzufügen (wir nehmen 50ml Milch), da Kokosmehl mehr Wasser bindet.

 

Zuckeralternativen: Auch hier unterscheiden sich die Varianten in Geschmack, Eigenschaft, Süßkraft und Kalorien.

Süßstoffe: Stevia, Aspartam, Sucralose etc. haben so gut wie keine Kalorien und eine sehr hohe Süßkraft.

Zuckeraustauschstoffe wie Xylith, Maltit, Sorbit enthalten zwar weitaus weniger Kalorien als Zucker, erreichen aber nur einen Teil der Süße.

So naturbelassen wie die traditionelle Küche eben ist, verzichten wir hier auf künstlich hergestellte Süßstoffe wie Aspartam und Sucralose.
Stevia, natürlich gewonnen mit seinem Lakritz ähnlichen Beigeschmack, hohen Süßkraft und Zero Calorie kann seine Süße leider nur in Getränken, Quark und Joghurt entfalten und ist somit fürs Backen ungeeignet.

Weitere Zuckeralternativen im Test findest du in meinem Osterrezept!

Wir nehmen für das Rezept: Erythrit

Es gehört zwar chemisch zu den Zuckeralkoholen, seine Kohlenhydrate können jedoch vom Körper nicht verstoffwechselt werden, sodass null Kalorien aufgenommen werden. Außerdem überzeugt es im Vergleich zu anderen Süßstoffen mit sehr hoher Verträglichkeit und hat keinen Insulinanstieg zur Folge.
Beim Backen sollte beachtet werden, dass es lediglich 50-70% der Süßskraft des Zuckers hat und sich schlechter auflöst. Für das Rezept erhöhen wie die Menge und mahlen es zu Puderzucker.

Inhaltsstoffe Kolachki

Zutaten:

Low Carb Variante (glutenfrei) // Traditionelles Rezept
200 g Butter // 200 g Butter
200 g Frischkäse // 200 g Frischkäse
100 g Buchweizenmehl 50g Kokosmehl // 150 g Mehl
50 ml Milch // 50 ml Milch
150g Erythrit // 50 g Zucker
400 g Gehackte, gemahlene Walnüsse // 400g Gehackte, gemahlene Walnüsse
1 Ei // 1 Ei
1 EL Honig // 75 g Honig

Kolachki

Zubereitung:

1. Bevor die Zutaten vermengt werden: die Butter anschmelzen und etwas abkühlen lassen. Das Kokosmehl mit der Milch anrühren. Das Erythrit zu Puderzucker verarbeiten.
2. Nach der Vorbereitung: Butter und Frischkäse cremig rühren. Kokos-, Buchweizenmehl und 100g Erythrit dazugeben und alles zu einem Teig verkneten. Formt eine Kugel aus dem Teig und stellt sie für 2 Stunden kalt.
3. Für die Füllung werden Walnüsse, Ei, Honig und 50g Erythrit vermengt. Es sollte so viel Wasser beigegeben werden, dass eine geschmeidige Masse entsteht.
4. Während der Teig geformt wird, heizt ihr den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vor.
5. Die Arbeitsfläche mit ausreichend Mehl bedecken und den Teig dünn zu einem Rechteck ausrollen. Schneidet ihn gleichmäßig in 5cm lange Quadrate und belegt ihn länglich mit der Walnuss Füllung. Zwei gegenüberliegende Enden werden über der Füllung zusammengeschlagen.
6. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ab in den Ofen für 12 Minuten.

Es entstehen 30 Kolachki mit

189 kcal
4 g Eiweiß
4 g Kohlenhydraten
17 g Fett

pro Stück

fertige Kolachki

Lasst es euch schmecken!

Mehr zu dem und weiteren Themen sowie Tipps, Tricks und Ideen findet ihr auf Instagram @karrys.art.of.fitness.
– schaut vorbei!
Eure Karina

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